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14.07.2005

Wir backen Pizza im selbst gebauten Lehmofen

Er hat den ersten Test bestanden, der neue Lehmofen.

Das gute Stück aus Lehm und Weidengeflecht wurde von 22 Lehrern der Schule errichtet, im Rahmen einer Fortbildung. «Von der Lehmkugel zum Lehmofen» lautet das Motto des Projekts. Jetzt wurde der Ofen erstmals angezündet – und damit offiziell eingeweiht.

Ziel des Workshops war es, Lehrer als Multiplikatoren zu schulen und für die kindgerechte und naturnahe Gestaltung von Schulgeländen zu qualifizieren. Unter der Anleitung von Monika Krocke lernten Lehrer der Peter-Petersen-Schule und einige ihrer Kollegen aus anderen Frankfurter Schulen den Umgang mit dem natürlichen Baustoff Lehm kennen. Die studierte Biologin ist beim Verein «Umweltlernen» tätig, der im Auftrag des Stadtschulamtes Workshops zur Umgestaltung von Schulgeländen durchführt. «Das Gerüst des Ofens besteht aus Weidegeflecht und Lehm», erläutert Frau Krocke. Aus einem Gemisch aus Lehm und Wasser formen die Teilnehmer tennisballgroße Kugeln, die aufeinander geworfen werden. «Durch das Werfen bekommt der Lehm Haftung», erklärt die Expertin. Zwei Wochen später ist der Lehm gut getrocknet und die nächste Schicht wird aufgetragen.

Dann war es soweit: Die Schüler Nils (15), Foti (16) und Björn (14) entzündeten das erste Mal Feuer im Ofen. «Lehm ist ein klasse Material», schwärmt Monika Krocke, «kostengünstig und wiederverwendbar.» Zudem bekomme das Thema Ernährung durch Projekte wie dieses einen neuen Reiz für die Kinder: Denn ein Brot oder eine Pizza aus dem eigenen Ofen ist ein Erlebnis für die Schüler. Richtig genutzt wird der Ofen ab kommender Woche. «Während der Projektwoche backe ich Brot und Brötchen mit den Kindern», erzählt Lehrerin Andrea Rübsamen. Auch Bernhard Becker, stellvertretender Direktor der Peter-Petersen-Schule ist begeistert: «Nach den Sommerferien wird bei der nächsten Fortbildungstages die Ofentür eingebaut.»

Neben dem Bau des Lehmofens leitet der engagierte Lehrer eine Reihe anderer Projekten an seiner Schule. So gibt es unter anderem einen Schulgarten. «Bei schönem Wetter findet der Unterricht draußen statt», so Becker. Teil des Gartens ist ein Salatbeet, das von Lehrern und Schülern gepflegt wird. «Die Schüler helfen sehr viel mit», lobt er seine Schützlinge.

805 Schüler werden an der Gesamtschule von 60 Lehrern unterrichtet. (ans)




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