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06.02.2006

Mit Frau Mandaric kehrt der Glanz ins Vereinsheim zurück

Wer die Vereinsgaststätte des FV 09 Eschersheim zuletzt im vergangenen Dezember besucht hat, wird sie jetzt nicht wieder erkennen:

Der Gastraum glänzt in frischen und freundlichen Farben, kann dank flexibler Lichtanlage sparsamer und sogar gemütlicher beleuchtet werden. Auch die Speisekarte hat dank der neuen Pächterin Jasminka Mandaric ein paar Bereicherungen erfahren, bietet jetzt neben einer größeren Auswahl an heimischen Gerichten auch kroatische und jugoslawische Spezialitäten an.

Die Sanierung und neue Bewirtschaftung in der Vereinsgaststätte war schon seit längerer Zeit fällig. «Der Auslöser für diese gemeinschaftliche, Aktion, die nun nach vier Wochen so gut wie abgeschlossen ist, war allerdings der vorherige Pächter albanischer Herkunft», erläuterte Vorstandsmitglied Günther Fromm. «Der erklärte uns Mitte vergangenen Jahres, er werde zum Jahresende kündigen. Und da haben wir beschlossen, die Gelegenheit gleich beim Schopf zu packen.».

An neuen Überlegungen für die Ausstattung mangelte es dabei von Anfang an nicht: «Die Idee keimte wie ein Samenkorn, das aufging und immer größer wurde», umschrieb es der Präsident des Vereins Axel Panzer bei der Eröffnung. Fast planstabsmäßig wurden die freiwilligen Helfer des Vereins in verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt, zuständig für Möblierung, Farbanstrich und natürlich die Installation der Küchengeräte und Elektroanlagen. Ein Engagement, das sich für den Verein in barer Münze auszahlte: «Viele unserer Mitglieder sind von Beruf Handwerker und konnten die Arbeiten fachgerecht ausführen», betonte Fromm.

Da die angestammte Brauerei zusätzlich die Einrichtung im Wert von rund 25 000 Euro sponserte, muss der FV 09 am Ende nur die Materialkosten selbst tragen. Möglich war das Unternehmen Sanierung allerdings nur mit einem straffen Zeitplan. Und am Ende musste es sogar im Eiltempo gehen: «Denn wir fingen am 2. Januar mit den Abrissarbeiten der alten Küche an und wollten pünktlich am 1. Februar die Gaststätte wieder neu in Betrieb nehmen», betonte Fromm. Ein Plan, der nahezu aufgegangen ist: Wer die hellen Bodenplatten sieht und die Düfte aus der Küche wahrnimmt, bemerkt dabei kaum, was in den nächsten Tagen noch zu tun ist: In der Gaststube fehlen noch die Verblendungen und auch die Decke in der Küche ist noch provisorisch. Doch dafür funktioniert die Beleuchtung bereits reibungslos und eröffnet dank des gelernten Elektro- und Sanitärmeisters Harald Dahms sogar neue Möglichkeiten: «Wir können jetzt das Licht in mehreren Abschnitten des Raums unabhängig voneinander einstellen», freut er sich. Im Klartext heißt das: Wenn in einer Ecke der Gaststube noch ein paar Leute Darts spielen, braucht es deshalb keine Festbeleuchtung für die gesamte Gaststube. Auch kulinarisch hat sich einiges in dem Lokal getan: Zusammen mit ihren Eltern Anica und Jubomir Piscak kann Jasminka Mandaric jetzt auch Fleischspieße und Frikadellen nach Art des Balkans anbieten. «Dank der Sanierung und neuen Kücheneinrichtung erfüllen wir jetzt alle Auflagen, um den Gästen eine angemessene Auswahl auf der Karte anzubieten», sagt Fromm.

Vorläufig soll die Gaststätte täglich ab 15 Uhr geöffnet werden, damit sich die neun Jugend- und vier Seniorenmannschaften nach dem Training stärken können. Für die Fans ist natürlich der Betrieb an den Wochenendnachmittagen wichtig, doch die Wirtsleute wollen samstags probeweise ab 10 Uhr einen Frühschoppen anbieten. Die Erneuerung der Vereinsgaststätte ist erst der Auftakt für weitere Maßnahmen: In diesem Jahr erhält der Verein einen neuen Trainings- und einen neuen Bolzplatz, ab 2007 stehen die Funktionsgebäude an. Die Generalprobe für das neue Vereinsheim ist aber am 25. Februar, wenn ab 19.09 Uhr die große Fastnachtsparty steigt. (got)




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