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02.06.2006

Grüne lehnen neues Baugebiet ab

Stadt will Fläche in Eschersheim Nord für spätere Nutzung reservieren
Von Sören Rabe

Die Stadt hat für die Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplanes eine Fläche im nördlichen Eschersheim für eine Wohnbebauung angemeldet. Betroffen ist das Areal östlich des Neubaugebietes „Nördlich der Anne-Frank-Siedlung“. Das stößt bei den Grünen im Ortsbeirat 9 (Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch) auf heftige Kritik. Sie fordern in einem Antrag zur nächsten Sitzung am Donnerstag kommender Woche: „Kein neues Baugebiet in Eschersheim Nord.“

Antragstellerin und Fraktionsvorsitzende Annegret Brein rügt die Vorgehensweise des Planungsamtes. Denn die Ortsbeiräte sollten im Voraus über derartige Planungen informiert werden. „Mit der bloßen Erwähnung ist diesem Anliegen in keiner Wiese genüge getan.“

Die Grüne befürchtet, dass Flächen für den gewerblichen Gartenbau, wohnungsferne Gärten und Parkanlagen betroffen sind. Im Bebauungsplan 451, der für das Gebiet gilt, werde dagegen davon gesprochen, dass diese „Teilflächen mit dem höchsten Biotoppotenzial zu erhalten, zu sichern und zu pflegen“ seien. Sie erinnert daran, dass gerade gewerbliche Gartenflächen „zur gewünschten Verknüpfung von Arbeiten und Wohnen beitragen“. Zudem übernehme das Gebiet die wichtige Funktion der Naherholung von Anwohnern und werde „stark genutzt“.

Dieter von Lüpke, Leiter des Planungsamtes, spricht dagegen lediglich von einer vorausschauenden Anmeldung von später eventuell einmal benötigten Flächen. „Damit besteht keine Verpflichtung, diese auch zu bebauen.“ Doch die Stadt müsse langfristig planen, auch wenn man derzeit genügend Areal für eine Bebauung zur Verfügung habe. „Insgesamt sind wir bei der Neuanmeldung sehr bescheiden gewesen.“ Neben Eschersheim stehen lediglich Gebiete in Nieder-Eschbach und Harheim Nordost zur Debatte. Letzteres wurde bereits von der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Was tatsächlich in Eschersheim passieren wird, kann auch von Lüpke noch nicht sagen. Aber er gehe davon aus, wenn es denn überhaupt zu einer Bebauung komme, dass es in einer „eher lockeren Bauweise“ geschehe. Denn die Erschließung müsse über Wohngebiete erfolgen und lasse so keine dichtere Bebauung zu.

Was Neubaugebiete in Frankfurt angehe, „setzen wir auf eine innere Besiedlung“. Als Beispiele nennt der Planungsamtschef hier das Europaviertel, das auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs entstanden ist, oder den Westhafen. Ähnliches habe das Planungsamt mit dem Henninger Areal vor. „Eine großflächige Bebauung in den Frankfurter Randgebieten wird es nicht mehr geben.“ Eschersheim diene lediglich, auch von der Größe her, „zur Abrundung einer bereits vorhandenen Bebauung und nicht der Erweiterung“.

Eine Zeitschiene, wann denn Entscheidungen über die Fläche in Eschersheim fallen könnten, kann Dieter von Lüpke noch nicht nennen. Die Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplanes werde „einige Jahre“ in Anspruch nehmen. Der Planungsraum sei eben sehr lang.

Der Ortsbeirat 9 tagt am Donnerstag, 8. Juni, von 19.30 Uhr an in der Gemeinde Sancta Familia in der Straße Am Hochwehr 11.




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