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16.10.2006

Neues Seniorenheim soll bis Mitte 2007 voll belegt sein

Erst vor gut drei Monaten öffnete das Seniorenheim „An den Niddaauen“ in Eschersheim.

Es ist bundesweit das 25. Haus der „Casa Reha Gruppe“. Seitdem ist viel passiert am Berkersheimer Weg 195. Deshalb veranstaltete die Heimleitung nun einen Tag der offenen Tür. Die mittlerweile 41 Bewohner feierten mit Pflegern, Angehörigen und Gästen ihr eigenes Oktoberfest. Bei Weißwurst, Fassbier und Leberkäs kam Festzeltstimmung in den Speisesaal. Das Akkordeon Ensemble „Nostalgie“ präsentierte Wies’n-Musik. Interessierte und Angehörige konnten zudem die Anlage und die Zimmer besichtigen.

Insgesamt verfügt das Heim über 127 Betten. Der Anteil an Einzelzimmern ist dabei mit 105 außergewöhnlich hoch. Mit der Entwicklung des Seniorenpflegeheims ist Heimleiter Reinhard Skodda sehr zufrieden: „Wir haben unsere Zielvorgabe bei der Besetzung der Zimmer bis jetzt voll erreicht.“

Bis zur Mitte des kommenden Jahres erwartet er eine vollständige Besetzung. „Uns ist wichtig, nicht zu schnell zu wachsen, damit wir uns auf jeden neuen Bewohner einstellen können“, sagt Skodda. Der nötige Zuwachs an Personal sei ebenfalls zu berücksichtigen. „Wir haben einen sehr hohen Standard an Pflegedokumentation. Der Anspruch an unsere Mitarbeiter ist entsprechend hoch.“

Den ständigen Umbruch in der Anfangszeit zu managen sei eine anspruchsvolle, aber auch spannende Tätigkeit: „Wir können hier noch viel gestalten. Das ist eine tolle Chance“, betont der Heimleiter. So seien zum Beispiel alle Zimmer mit Internetanschlüssen ausgestattet. „Zurzeit wird dieses Angebot wenig wahrgenommen, doch in einigen Jahren wird sich das sicher ändern“, sagt Skodda.

Nach und nach werden die Stockwerke der Anlage belegt. So bezogen die ersten Bewohner Anfang August zunächst das Erdgeschoss, im November werden nun bereits Betten im zweiten Obergeschoss belegt. Das Heim bietet alle Pflegeklassen an sowie eine Kurzzeitpflege von bis zu 28 Tagen im Jahr. Diese wird vor allem von Angehörigen, die verreisen wollen, in Anspruch genommen. „Doch auch nach Krankenhausaufenthalten oder probeweise vor einer Langzeitpflege ist dies möglich“, erklärt Skodda.

Neben den wöchentlichen Angeboten wie Gymnastik, Kochen, Basteln und Gedächtnistraining werden Ausflüge unternommen. So fuhren einige Bewohner im vergangenen Monat mit dem hauseigenen Bus in den Zoo. „Wir planen außerdem einen Besuch des Palmengartens oder eine Fahrt mit dem Ebbelwei-Express“, erläutert die Ergotherapeutin Karin Malekyar.

Für Bettlägerige und schwer Demente gibt es besondere Programme wie die basale Stimulation. Dabei wird die Wahrnehmung des Patienten durch Vibration, Berührungen oder andere Reizen die Wahrnehmung angeregt wird.

Das Pflegeheim arbeitet mit den Beratungs- und Vermittlungsstellen für ambulante und stationäre Hilfen (BuV) zusammen, welche im Auftrag der Stadt tätig sind. Träger dieser Stellen sind die Wohlfahrtsverbände, in Eschersheim übernimmt die Johanniter-Unfallhilfe die Aufgabe.

„Wir sind mit der Kooperation sehr zufrieden“, resümiert Skodda. Die BuV helfen dabei, einen passenden, stadtteilbezogenen Platz für ältere und pflegebedürftige Menschen zu finden.“ (axm)




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