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23.11.2006

Einzelhandel statt SB-Markt

Nicht alle Nachbarn sind damit zufrieden

Im Neubaugebiet Eschersheimer Gärten wird zurzeit ein Wohn- und Geschäftshaus gebaut, in dem sich kleine Läden ansiedeln sollen. Doch einigen Anwohnern ist das zu wenig, sie hätten lieber einen SB-Markt am Ort gesehen.

„Im Bebauungsplan ist dafür eine Fläche vorgesehen gewesen“, sagt Werner Buch, beim Planungsamt zuständig für das Gebiet. „Wir können aber nur das Angebot machen, zwingen können wir niemanden.“ Die Frank Heimbau als Investor habe von dem Vorhaben Abstand genommen, weil dies nicht vermarktbar gewesen wäre. „Das Problem ist, die Wohnungen über ein derartiges Geschäft zu verkaufen. In dieser Lage ist dies nicht machbar“, sagt Buch. Ein Gegenbeispiel sei der neu entstandene Penny-Markt in der Thudichumstraße in Rödelheim, wo Wohnungen über den Markt gebaut wurden. Dort passe das Konzept.

Der B-Plan hatte eine etwa 1000 Quadratmeter große Fläche für einen SB-Markt vorgesehen. Laut Anwohnern hatte Rewe auch Interesse daran, dort einen Penny-Markt anzusiedeln. Buch schränkt allerdings ein, dass großflächige Parkplätze, wie sie gern von den Marktbetreibern vorgesehen sind, in Eschersheim so nicht möglich gewesen wären. Dies sei ein weiterer Grund gewesen, darauf zu verzichten. Stattdessen entsteht jetzt auf dem gegenüberliegenden Quartiersplatz ein kleines Zentrum mit fünf kleinen Geschäften, wie zum Beispiel Zeitschriftenhandel oder Bäckerei.

Werner Buch steht einer Ansiedlung eines Supermarktes in diesem Neubaugebiet auch skeptisch gegenüber. Er verweist auf das noch brachliegende Gelände an der Ecke Berkersheimer Weg/Homburger Landstraße in rund eineinhalb Kilometer Entfernung im Stadtteil Frankfurter Berg. Dort soll ein Einkaufszentrum entstehen, das auch genügend Parkplätze besitzt. Eine Konkurrenz in der Nähe anzusiedeln, mache keinen Sinn.

In der Diskussion um SB-Märkte sieht das Planungsamt die Ortsbeiräte in der Zwickmühle. Zum einen wehren sich Bürger gegen die Schließung von kleineren Läden in den Wohngebieten. „Aber meistens schließen die, weil in der Nähe ein Einkaufszentrum entstanden ist.“ Gegen größere Geschäfte auf der grünen Wiese würden sich die Ortsbeiräte auch nicht aussprechen. Und dann kämen das noch die Anwohner hinzu, die in ihrem Wohngebiet keinen Supermarkt wollen, weil sie Lärmprobleme befürchten. „Das ist immer ein Abwägen zwischen älteren Menschen, die zu Fuß ihre Einkäufe erledigen wollen und diejenigen, die in die größeren Zentren fahren wollen.“ (sö)




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