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08.06.2007

Als im Kindergarten noch die Nonnen das Sagen hatten

Mit einem „goldenen Fest“ feierte der Kindergarten der katholischen Gemeinde St. Josef das 50-jährige Bestehen.

Am 5. Mai 1957 wurde der noch kleine Kindergarten mit 35 Kindern eingeweiht und auf Wunsch des damaligen Pfarrers, Erwin Börner, unter die Leitung der Vinzentinerinnen gestellt. 1963 stand bereits eine Vergrößerung an. Die Zahl wuchs stetig, und 1965 besuchten 156 Kinder die Einrichtung, die mittlerweile in vier Gruppen aufgeteilt war. Anfang der 1970er Jahre schlug sich der neu entdeckte Bildungsanspruch in der Vorschule auch im Kindergarten St. Josef nieder. Die Gruppen wurden kleiner, altersgemischte lösten die Jahrgangsgruppen ab, die Planung der Erziehungsarbeit orientiert sich seitdem an der Lebenssituation des einzelnen Kindes.

1986 verließen die Vinzentinerinnen Eschersheim, die Leitung des Kindergartens wurde von weltlichen Pädagoginnen fortgesetzt. Der gesellschaftliche Wandel veränderte in der Folgezeit auch die Struktur der Einrichtung. Immer mehr Ganztagesplätze mit Mittagessen und flexible zur Unterstützung von Familien wurden eingerichtet. „Heute besuchen 71 Kinder aus 17 Nationen unseren Kindergarten“, so Leiterin Birgitta Lahner-Ahnert. 67, also fast alle, bleiben über Mittag da. Vieles habe sich seit dem 5. Mai 1957 verändert, „bei uns im Kindergarten, in den Familien, in der Gemeinde, in der Gesellschaft. Das Selbstverständnis des katholischen Kindergartens ist geblieben“. Wie bei jedem anderen Kindergarten bestehe der gesetzliche Auftrag, die anvertrauten Kinder zu bilden, zu erziehen, zu betreuen und die Entwicklung des Kindes in Zusammenarbeit mit den Eltern zu fördern. „Unser besonderes Selbstverständnis resultiert aus dem zusätzlichen diakonischen und pastoralen Auftrag für die Kinder und Familien.“ Für die Leiterin lasse sich das pädagogische Angebot, das auf die Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes ausgerichtet ist, nicht vom kirchlichen Auftrag trennen: Glaubenweitergabe, Wertevermittlung und Bildungsschwerpunkte gehören eng zusammen.

Menschliche Grunderfahrungen und religiöse Fragen können nicht ausgeblendet oder zur Privatsache erklärt werden. Eine Gemeinde, die ihren pastoralen und diakonischen Auftrag auch gegenüber den Jüngsten ernst nehme, stelle den Kindern einen Ort zur Verfügung, an dem sie Glaubensüberlieferung, biblischen Geschichten, Symbolen, vor allem aber glaubenden Menschen begegnen: „Den Kindergarten.“ Deshalb sei die Einrichtung in St. Josef heute so wichtig wie vor 50 Jahren, sagt Birgitta Lahner-Ahnert.

Einen Eindruck über die Arbeit im Kindergarten konnten sich die Besucher beim Pfarrfest machen. Eltern aktueller und ehemaliger Kinder setzten dabei die seit einigen Jahren bestehende Tradition fort, ein Theaterstück kindgerecht auf die Bühne zu bringen: Schillers Bürgschaft. (fnp)




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