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06.08.2007

Depot geht an die Ziehenschule

VGF und Stadt einigen sich über den Verkauf der alten Fahrzeughalle

Von Inga Janovic

Nachdem sich die Ziehenschule jahrelang in Geduld üben musste, scheinen sich nun alle ihre lang gehegten Wünsche zu erfüllen. Nicht nur, dass das Eschersheimer Gymnasium bis Ende 2009 den seit langem überfälligen Neubau erhalten soll (FNP berichtete). Auch das nebenan stehende ehemalige Straßenbahndepot der VGF, das sich einige Lehrer schon seit Jahren als Schultheater ausmalen, wird wohl demnächst zum Schulgelände gehören.

Das bestätigte Alfred Gangel, Leiter des Frankfurter Liegenschaftsamtes. „Ich bin in Verhandlungen mit der VGF über den Erwerb dieser Liegenschaft.“ Nachdem zuvor mehrere Versuche, Areal plus Gebäude zu kaufen oder zu pachten, gescheitert waren, scheint jetzt ein Weg gefunden. Dabei verhandeln VGF und Stadt nicht nur über die Liegenschaft am Weißen Stein, sondern fädeln derzeit ein etwas größeres Tauschgeschäft ein. „Es gibt ein paar Grundstücke, die wollen wir gern haben, und ein paar, die die VGF gut brauchen könnte“, so Gangel. Daraus werden derzeit zwei Pakete geschnürt, die dann jeweils den Eigentümer wechseln sollen.

Welche Grundstücke in das Tauschgeschäft noch einbezogen sind und welche die Stadt an die Verkehrsgesellschaft abgibt, darüber wollte Gangel noch keine Auskunft geben. Der Vertrag sei unterschriftsreif, aber bevor er rechtskräftig wird, müssen Magistrat und Stadtverordnete noch zustimmen. Bis ihnen der Entwurf nach der Sommerpause vorliegt, will Gangel keine weiteren Details nennen.

Eine Sache stünde aber schon fest: Am Eschersheimer Depot, das Auslöser für den anstehenden Grundstückstausch war, sei die Stadt nur interessiert, um es der Ziehenschule zu übergeben. „Dafür wollen wir es erwerben“, so der Leiter des Liegenschaftsamtes.

Der Vorschlag, das Depot, das im Mai 1888 zur Unterbringung der Pferdebahn eröffnet wurde und der VGF seit den späten 60er Jahren nur noch als Lagerraum dient, als Schultheater des Gymnasiums umzubauen, steht schon seit Mitte der 1990er Jahre im Raum. Doch bisher konnten sich Stadt und VGF nie auf einen für beide Seiten annehmbaren Preis einigen. „Es ist keineswegs so, dass wir auf dem Depot sitzen wie die Henne auf dem Ei. Aber natürlich muss der Preis auch für unsere Bilanz stimmen“, erklärt VGF-Sprecher Bernd Conrads. Bevor die Idee zum Grundstückstausch im größeren Umfang aufkam, habe die Stadt einfach keinen annehmbaren Preis für den Verkauf oder die Pacht geboten. „Jetzt ist aber ein Weg gefunden, mit dem am Ende alle glücklich sein werden“, verspricht Conrads, der ebenfalls keine weiteren Details nennen will.

Doch so gut die Neuigkeiten sind, wann die Theater-AG des Gymnasiums ihre erste Aufführung in der ehemaligen Fahrzeughalle zeigen kann, steht noch in den Sternen. Zwar haben Hochbauamt und Schulamt das Depot in die Pläne für den Um- und Neubau an der Schule, der im nächsten Sommer beginnen soll, schon im voraus integriert. Aber der Ausbau des Altbaus, in dem die VGF derzeit noch alte Fahrkartenautomaten und Mülleimer lagert, wird teuer. Darauf hatte Michael Damian, Referent von Schuldezernentin Jutta Ebeling (Grüne), schon vor längerem hingewiesen.

Da seien Gutachten fällig, um eventuelle Kontaminierungen mit Giftstoffen auszuschließen. Einige Teile des Depots müssten abgerissen werden, andere saniert. Und das Innenleben des Gebäudes müsste komplett neu gestaltet werden. Da sei man schnell bei einer Million Euro, hatte Damian angekündigt. Die müsste nun erst in einen der kommenden Haushalte eingestellt werden.




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