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07.03.2008

Plus bei den Museen, Minus bei den Bädern

Besucherzahlen der Kultur- und Freizeiteinrichtungen liegen vor

(pia) Ist es draußen nass und kühl, gehen die Frankfurter weniger gern ins kühle Nass. Dieser sehr triviale Zusammenhang lässt sich an den Kassen der Freibäder deutlich feststellen. Das Bürgeramt, Statistik und Wahlen hat jetzt die genauen Besucherzahlen der Freizeit- und Kultureinrichtungen des vergangenen Jahres in seiner neuen "Statistik aktuell" veröffentlicht – einem leichten Plus bei den Museen steht ein deutlicher Rückgang bei den Bädern gegenüber.

Insgesamt zählten die Frankfurter Freizeit- und Kultureinrichtungen im vergangenen Jahr 8,8 Millionen Besucherinnen und Besucher – mit 415.000 Gästen weniger als noch im Jahr zuvor ein Rückgang um knapp fünf Prozent. Während im ersten Halbjahr ein leichtes Plus von 27.000 Gästen zu verzeichnen war, zogen in der zweiten Jahreshälfte die witterungsbedingten Einflüsse die Bilanz ins Minus.

Dem außergewöhnlichen Hochsommerwetter bereits im April folgte ein nasser Sommer, der bei den Freibädern zu massiven Einbußen von einem Drittel (minus 264.000) führte. Noch stärker schlägt zudem die seit Mitte April laufende Sanierung der Titus Thermen (281.000 weniger bedeuten ein Minus von 61 Prozent) zu Buche. Die teilweise hohen Zugewinne im Panoramabad Bornheim, das mit über 100.000 Besuchern zusätzlich ein Plus von 51 Prozent verbuchte, sowie im Rebstockbad (plus 21.000) und im Kombibad Bergen-Enkheim (plus 34.000) konnten diese Verluste aber nicht annähernd ausgleichen.

Auch der Palmengarten musste rückläufige Besucherzahlen verzeichnen – mit 761.000 Gästen zählte er fünf Prozent weniger als im Jahr zuvor. Der Zoo hingegen hat von den milden Temperaturen von Januar bis März profitiert und seine Besucherzahlen in diesem Zeitraum fast verdoppelt, so dass trotz der Ausfälle ab dem Mai insgesamt noch ein leichtes Plus von 10.650 (plus ein Prozent) zum Jahresabschluss zu verbuchen war.

Ebenfalls leicht im Plus schlossen die Museen mit insgesamt über 1,8 Millionen Besucherinnen und Besuchern. Das am besten besuchte Haus war diesmal das Senckenberg Museum mit 329.000 Gästen. Mit einem Plus von zehn Prozent erzielte es im Jahr seines hundertjährigen Bestehens sein zweitbestes Ergebnis. Nur nach dem großen Umbau im Jahr 2003 wollten mehr Personen das neue Naturmuseum sehen (2004: 388.000). Den höchstehn Zugewinn mit einem Plus von vierzig Prozent erzielte das Städel Museum, das 273.000 Eintrittskarten abknipsen konnte. Bereits im ersten Halbjahr haben sich Ausstellungen wie "Gärten - Ordnung, Inspiration, Glück" oder "Hexenlust und Sündenfall" zu Publikumsmagneten entwickelt. Der unumstrittene Höhepunkt der Saison war aber die umfassende Ausstellung über den großen Maler der Reformation, Lucas Cranach der Ältere. Die über 100 seit dem 23. November ausgestellten Meisterwerke führten zu Besucherströmen mit langen Warteschlangen bis hinaus auf den Schaumainkai. Zum Ende der Ausstellung am 17. Februar wurden dort über 210.000 Besucherinnen und Besucher gezählt.

Auf die Gesamtbilanz der Museen drücken allerdings der seit Oktober laufende Umbau des Liebieghauses sowie die im Vergleich zum herausragenden Vorjahresergebnis rückläufigen Zahlen beim Archäologischen Museum und der Schirn. Der nächste Publikumsrenner zeichnet sich allerdings schon ab: Bereits in den ersten Ausstellungstagen führten "Die lmpressionistinnen" zu einem Besucheransturm. Die von der Schirn konzipierte Ausstellung über die vier wichtigsten Protagonistinnen des Impressionismus ist eine einzigartige Schau von Gemälden und Zeichnungen aus den großen Museen der Welt. In Europa werden die Bilder von Berthe Morisot, Mary Cassatt, Marie Bracquemond und Eva Gonzalès ausschließlich in Frankfurt vom 22. Februar bis 1. Juni zu sehen sein und wandern im Anschluss in die Fine Arts Museums of San Francisco.




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