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08.03.2008

Kein Platz für Hort in Eschersheim

Geld und Träger für die Nachmittagsbetreuung von 40 Kindern stehen bereit

Seit Jahren fehlt es rund um die Heinrich-Seliger-Schule an Betreuungsplätzen für den Nachmittag. Die Stadt hat das Problem längst erkannt. Sofort würde sie einen Hort finanzieren. Selbst ein Träger, der Verein zur Unterstützung berufstätiger Eltern, ist schon gefunden. Doch im Karree zwischen Eschersheimer Landstraße, Marbachweg, Fritz-Tarnow-Straße und Eckenheimer Landstraße finden sich keine geeigneten Räume. „Seit drei Monaten suchen wir intensiv. Aber nicht mal einen Platz, auf dem als Provisorium Container aufgestellt werden könnten, gibt es“, klagte Sabine Drexler-Wagner, Leiterin des Geschäftsbereichs Kita beim Verein zur Unterstützung berufstätiger Eltern, in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim).

Betroffen sind rund 40 Kinder, deren Eltern berufstätig sind. „Mein Sohn ist sechs Jahre alt und wird im Sommer eingeschult“, erzählte ein Vater. Er und seine Frau wüssten nicht, was sie tun sollten, fände sich bis dahin keine geeignete Betreuung. Ähnliches berichteten fünf weitere Mütter und Väter. „Die Eltern mit denen ich gesprochen habe, haben keinen Plan B“, sagte Sabine Drexler-Wagner. Gerne würde sie deshalb die Arbeit in einer neuen Einrichtung zum neuen Schuljahr aufnehmen. „Doch das beginnt dieses Jahr ziemlich früh. Die Zeit drängt.“ Das Geld des Stadtschulamtes läge parat. Es könnte also sofort losgehen, wenn sich rund um die Grundschule knapp 300 Quadratmeter zur gewerblichen Nutzung im Erdgeschoss fänden. „Wir stehen bereits im Kontakt mit der Frankfurter Aufbau AG (FAAG) und der ABG Holding. Auch Aushänge im Stadtteil haben wir schon gemacht.“ Doch geeignete Räume ließen sich nicht finden. Eine große Hürde: „Uns ist es wichtig, dass die Kinder auf dem Weg von der Schule zum Kinderladen die Eschersheimer Landstraße nicht überqueren müssen.“

Eine Option wäre der zweite Stock des Haus Dornbusch gewesen. Doch dieser Plan scheiterte an den Brandschutzauflagen. „Ein zweiter Fluchtweg wäre nur durch die Praxis der Ohrenärztin im Haus möglich gewesen“, erklärte Drexler-Wagner. Nun sucht sie nach kreativen Lösungen. „Als Übergangslösung würden wir auch mit 20 Kindern erst mal in Container ziehen.“ Doch auch dafür braucht es ein etwa 130 Quadratmeter großes Grundstück, auf dem Wasser- und Stromanschluss vorhanden sind.

Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) zeigte sich gegenüber einer Container-Lösung skeptisch. „Wir haben ja schon öfter mit Auslagerungen zu tun gehabt und ich bezweifle, dass das so schnell zu realisieren ist.“ Schließlich seien derzeit zahlreiche Schulen in Containern untergebracht und diese deshalb knapp. Auch Annegret Brein, Fraktionsvorsitzende der Grünen, lehnte ein Provisorium ab. „Das Thema brennt seit einem Jahr. Wir brauchen eine richtige Lösung.“

Christina Althen (CDU) will nun prüfen lassen, ob für die Betreuung der Grundschüler Räume in der Heinrich-Seliger-Schule genutzt werden können. „Die meisten Zimmer stehen dort am Nachmittag leer.“ Es müsse lediglich dafür gesorgt werden, dass der Hausmeister in der Schule ist. „Dafür sollten wir uns stark machen“, betonte die CDU-Politikerin. Entsprechende Anträge sollen für die kommende Sitzung formuliert werden.

Sabine Drexler-Wagner sucht indes auch in den Wohnhäusern. „Vielleicht kann uns jemand Wohnungen zur Verfügung stellen, die wir für diesen Zweck zusammen legen können.“ (kan)




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