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24.07.2008

Der Eschersheimer Bahnhof strahlt schon in Blau-Gelb

Vom Schandfleck zum kräftigen Farbtupfer verwandelt sich derzeit das Eschersheimer Bahnhofsgebäude. Die Werkstatt Frankfurt hat im Auftrag der Stabsstelle Sauberes Frankfurt damit begonnen, das Bahnhofsgebäude neu anzustreichen – und zwar knallbunt.

Die Rundbögen sind bereits knallgelb, die Fassadenflächen dazwischen werden strahlend blau.

Zumindest an zwei Seiten – hin zum Parkplatz und der Eschersheimer Landstraße – verschwinden nun Putzlöcher und Graffitis hinter dem neuen Anstrich. Dass der so strahlend bunt ist, soll Schmierfinken davon abhalten, gleich wieder mit Filzstiften und Spraydosen ihr Unwesen zu treiben. Peter Postleb, Leiter der Stabsstelle, hofft, dass die von ihm initiierte Malaktion zumindest so lange Bestand hat, bis über die Zukunft des Gebäudes entschieden ist.

Die Maler von der Werkstatt Frankfurt tun, was sie können. Dort, wo der Putz abzufallen drohte, habe sie ihn ausgebessert. Das seien «unheimlich viele» Stellen gewesen, erzählt Frank Mocke, der die Malerabteilung in dem städtischen Eigenbetrieb anleitet. Denn die Mitarbeiter sind quasi Lehrlinge – Arbeitssuchende die im Rahmen des Projekts «Frankfurter Wegs» einen neuen Beruf erlernen. Mocke zeigt ihnen, wie beispielsweise die Übergänge zwischen den blauen und gelben Farbfeldern sauber gelingen. Etwa 40 Liter Farbe werden die Maler bis zum Ende der kommenden Woche verstrichen haben.

Diese wird die Bahn AG bezahlen, so hat es Postleb mit der Eigentümerin des Gebäudes verhandelt. Die Arbeitskosten trägt die Stadt. Nur so war es überhaupt möglich, den Verfall des Gebäudes zumindest optisch zu verhindern. Denn die Bahn AG investiert dort nichts mehr. Sie wartet auf noch ausstehende Richtersprüche, um mit dem vierspurigen Ausbau der Main-Weser-Bahn beginnen zu können. Wird dieser genehmigt, wird das Bahnhofsgebäude voraussichtlich abgerissen und auch die dahinter liegene S-Bahn-Station vollständig umgestaltet. So lange, so sieht es zumindest die Bahn, müssen die Frankfurter noch damit leben, dass Bahnhofsgebäude, Treppenabgänge und Bahnsteige verfallen, es an Rampen und Aufzügen mangelt.

Immer wieder mahnten Ortsbeirat und Stadt bei der Bahn den heruntergekommenen Zustand an. Postleb kommt jetzt der Verdienst zu, dass er anpacken ließ. (ing)




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