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01.09.2008

Wie der Wasserturm zur Party-Zone wurde

Der Wasserturm in der Straße Am Lindenbaum ist ein Wahrzeichen von Eschersheim. Im Jahr 1901 gebaut, diente er als Trinkwasserspeicher, Werkstatt und Lager. Heute wird er von der Studentenverbindung Moeno-Franconia als Versammlungsort genutzt. Am Samstag wurde dem 31 Meter hohen Gebäude an der Ecke Ulrichstraße eine besondere Ehre zuteil. Menschen aus Eschersheim trafen sich, um ein Fest zu feiern, das den Turm im Namen trägt: das 1. Eschersheimer Wasserturmfest.

Initiator war Manfred Habig (56) von der Pilsstube «Zur kleinen Theke». Als Schirmherr konnte er Hans-Dieter-Kreis, seines Zeichens Leiter des Jugendchors Eschersheim, gewinnen. Mit dem Fest erfüllte Habig einen Wunsch, den viele Eschersheimer und – nicht zuletzt er selbst – hegten. Denn als schöne Lokation für eine besondere Feier hatten den mit Schiefer gedeckten Wasserturm, der sich heute im Besitz der Mainova befindet, schon viele ins Auge gefasst.

Hans-Dieter-Kreis, der seit 1953 in der Nachbarschaft wohnt, informierte die Festgäste über die Historie des Wasserturms, und viele nutzten die Gelegenheit, um das markante Gebäude näher unter die Lupe zu nehmen.

So auch Wolfgang Maurer, der in der Straße Am Lindenbaum wohnt: «Ich bin hier aufgewachsen, und der Wasserturm hinter der Rollschuhbahn hat mich schon immer fasziniert», sagt der Eschersheimer. Der Turm sei das wichtigste Wahrzeichen des Stadtteils und wecke sogar Heimatgefühle.

«Ich bin zum ersten Mal hier drin», sagt Karin Muschelknautz, die schon seit 35 Jahren in der Nachbarschaft des Turmes lebt. An früher erinnert sich Heidi Bachmayer: «Das hier war ein abgesichertes Gelände, überall waren Verbotsschilder – deshalb wollte man den Turm und seine Nebengebäude erst recht einmal in Augenschein nehmen.»

Um den Gästen die alten Zeiten vor Augen zu führen, brachte der pensionierte Lehrer Oscar Zindel alte Aufnahmen vom Wasserturm mit. Darauf war das Bauwerk mitunter noch allein, auf freiem Feld stehend, zu sehen.

Das 1. Eschersheimer Wasserturmfest begann schon morgens um 10 Uhr mit einem Flohmarkt, bei Speis und Trank wurde dann bis um 2 Uhr nachts gefeiert. Carlos McCarthy unterhielt die Gäste mit Country- und Rock’n’Roll-Musik, so dass sich das Fest zu einer gelungenen Nachbarschaftsparty entwickelte.

«Wenn am Wasserturm wieder gefeiert wird, komme ich gerne wieder hierher», zeigte sich zum Beispiel Waltraut Günther begeistert. (glo)




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