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17.08.2009

Dieses Fest finden Groß & Klein spitze

Wenn Batschkapp und 11er zum Sommerfest einladen, dann geht es unkonventionell zu. So war das natürlich auch bei der mittlerweile 5. Auflage der Feier des Kultclubs und der Kultkneipe.

Neben einer Hüpfburg für Kinder, Grillwürstchen und natürlich kalten Getränken gab es auch noch ordentlich was auf die Ohren: Die Ska-Punk-Band Prollchor aus Langen-Selbold zeigte, dass Blasmusik auch zu E-Gitarren passt, und auch die Fünf-Mann-Kombo «Handkäs’ Ede und die Bretzelmänner» feierten mit.

Für besonders viel Aufsehen sorgte aber der Stand von Modedesignerin Britta Gärtner. Sie macht nämlich Recycling-Gürtel aus alten Fahrradreifen. «Das ist natürlich eine sehr rockige Sache und daher nicht unbedingt für jeden das Richtige. Aber ganz klar ist es eine ausgefallene Alternative zum Nietengürtel», erklärt die findige Wiederverwerterin. Die Idee kam ihr übrigens beim Reifenwechsel.

Zwar war es bereits das fünfte Sommerfest der Frankfurter Kult-Institutionen Kapp und 11er, Wolf Heilig und Thomas Winterscheid waren jedoch erst das zweiten Mal als Ausrichter dabei. Vor knapp anderthalb Jahren übernahmen der IT-Fachmann und der Ton- und Veranstaltungstechniker den 11er vom vorherigen Besitzer Kurt Röhrbeck. 2005 begannen sie, für Rohrbeck Konzerte im 11er zu organisieren. Als sich der Vorbesitzer 2008 aus dem Geschäft zurückzog, ging der Laden an Winterscheid und Heilig über. «Das kam ziemlich überraschend für uns, obwohl es schon immer unser großer Traum war einen Laden zu haben und Konzerte auszurichten», erklärt Wolf Heilig. Tatsächlich hat sich im 11er einiges getan seit die beiden Jungspunde das Ruder an sich genommen haben. «Natürlich sind wir immer noch eine Fußballkneipe. Aber wir haben für viel mehr Events gesorgt, richten viele Konzerte aus und sind jetzt auch im Internet auf MySpace präsent.»

Von einem Generationenwechsel sprechen die beiden leidenschaftlichen Rocker. Nicht, weil das alte 11er Stammklientel nicht mehr willkommen war, sondern weil viele von einst ihre wilde Zeit nun hinter sich gelassen haben. Die Rock-Kneipe organisiert nun erfolgreich diverse Bandwettbewerbe und gibt jungen, aufstrebenden Bands aus der Region eine Chance, sich einen Namen zu machen. In den vier Jahren, die Winterscheid und Heilig im 11er für Bandauftritte zuständig waren, wurden rund 1000 Konzerte dort gespielt. «Zum Leben reicht es noch nicht so ganz, aber der Laden läuft und wir haben es nie bereut, ihn übernommen zu haben», erklärt Heilig.

Das Verhältnis zum direkten Nachbarn, der Batschkapp, sei gut. Auch wenn, oder gerade weil die Geschäfte streng getrennt laufen. Von Konkurrenz jedenfalls ist keine Spur: «Wir bieten doch eher Liebhabermusik, das kann man gar nicht mit dem vergleichen, was die Batschkapp im Programm hat», erklärt Winterscheid die unterschiedlichen Konzepte.

Das klingt doch sehr bescheiden, wenn man bedenkt, dass die beiden nun schon ihre zweite Konzert-Kneipe aufmachen. Anfang Oktober dieses Jahres öffnet dann in Sachsenhausen der noch als «Das Bett» bekannte Club seine Tore. Dann allerdings unter mit dem neuen Namen «Ponyhof» und neuen Besitzern. hn




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