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22.11.2010

Wieder Beschwerden über den 69er

Die Verkehrsgesellschaft ist mit dem Betrieb mittlerweile allerdings zufrieden Während die Traffiq mit der Buslinie 69 recht zufrieden ist, gibt es immer mal wieder Beschwerden über Dreck, Verspätungen und unhöfliche Busfahrer.

Alles im Lot oder gibt es doch noch Probleme? Bei der Buslinie 69 gibt es die unterschiedlichsten Wahrnehmungen. Während Fahrgast Angelika Japp Sauberkeit und Pünktlichkeit bemängelt, geben Fahrgastumfragen keinen Aufschluss über Schwierigkeiten beim Quartiersbus.

Anfang des Jahres habe es einige technische Schwierigkeiten beim Quartiersbus gegeben, erklärt Traffiq-Sprecher Klaus Linek. «Die sind aber inzwischen gemeinsam mit dem Hersteller behoben worden, und auch der Ersatzbus steht im Notfall inzwischen bereit», versichert Linek. In den Sommermonaten sei der Bus wenige Male ausgefallen. «Da weist die Pannenstatistik teilweise einen oder zwei Ausfälle im Monat auf.» Ohnehin lasse sich nicht jede Störung vermeiden: «Wenn es irgendwo einen Unfall gibt oder der Bus im Stau steht, kann man da eben wenig machen.» Problematisch sei dies beim 69er vor allem, da nur ein Wagen auf der Linie verkehrt. «Wenn auf einer Linie mehrere Busse fahren, kommt schnell der nächste, wenn einer ausfällt. Das ist hier eben anders», erklärt der Sprecher. Erst 2007 wurde die Linie geschaffen und der sogenannte Midibus angeschafft, um auch durch kleine und verwinkelte Gassen manövrieren zu können.

Wiederholte Beschwerden

Fahrgast Angelika Japp berichtete wiederholt von Verspätungen und verdreckten Bussen. So seien Fensterumrandungen und Haltegriffe schwarz vor Dreck. Auch sei es wiederholt zu Defekten gekommen, etwa an der Tür. Zuletzt hatte es im Sommer Klagen über die Pünktlichkeit und Sauberkeit des Busses gegeben (wir berichteten). Besonders ärgerlich seien die Ausfälle für Gehbehinderte und Senioren, erklärte Japp damals. Schließlich sei die Linie 69 ursprünglich extra eingerichtet worden, um diesen Menschen den Zugang zur U-Bahn zu erleichtern. Außerdem sei auch der Service der Busfahrer mitunter verbesserungswürdig gewesen. «An der Linie ist auch ein Rentenwohnheim, doch die Busfahrer denken im Traum nicht daran, die Busse abzusenken. Es ist zum Verzweifeln.»

Daraufhin hatte auch der Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) nach den Gründen für die Beschwerden gefragt. In einer Stellungnahme des Magistrats war zu lesen, dass aus der Fahrgastbefragung, die einmal im Quartal gemacht werde, hervorgehe, dass die meisten Fahrgäste mit den Bussen zufrieden seien. Allerdings lasse sich für eine einzelne Linie kein repräsentatives Ergebnis erstellen. Traffiq-Sprecher Klaus Linek führt die abweichenden Erlebnisberichte aus dem Bus auf unterschiedliche Wahrnehmungen zurück. «Uns liegen sonst keine Beschwerden in dieser drastischen Form vor.» Grundsätzlich werde der Bus der Linie 69 jedoch wie jeder andere auch regelmäßig gereinigt. Und in Sachen Zuverlässigkeit habe sich auch viel getan. «Die Pannenstatistik ist in Ordnung. Wenn doch mal ein Problem auftritt, bemühen wir uns immer, schnellstmöglich für Ersatz zu sorgen», sagt der Sprecher. Und auch das sei inzwischen einfacher geworden. Stand Anfang des Jahres kein adäquater Ersatzbus zur Verfügung, so dass im Notfall Ersatz von anderen Linien beschafft werden musste, wurde nun eigens ein zweites Fahrzeug umgerüstet. göc




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