Pietät am Dornbusch
02.12.2019
Weihnachtsmarkt im Gaddeverein
Am Samstag, den 14.12.2019 ab 16 Uhr, veranstaltet...
mehr
02.12.2019
Gleisstopfarbeiten: Linien U1, U2, U3 und U8 für eine Nacht beeinträchtigt
Wegen Gleisstopfarbeiten rund um die Stationen...
mehr
27.11.2019
Bahnübergang Lachweg wird zur Einbahnstraße
Wegen Arbeiten am Bahnübergang Lachweg durch...
mehr
13.11.2019
Streiks im Frankfurter Busverkehr wahrscheinlich - Appell an Fahrgäste: Bitte informieren, Alternativen nutzen!
In den nächsten Tagen, so die Einschätzung...
mehr
02.11.2019
Nach vielen Rettungsversuchen: Traditionslokal Drosselbart hat dicht gemacht
Das Traditionslokal "Drosselbart" hatte...
mehr
01.11.2019
Mehr Schutz für Anwohner beim Ausbau der S6
Bald geht es los mit dem Ausbau der S6....
mehr
31.10.2019
Busfahrer-Warnstreik auch in Frankfurt
Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ...
mehr
29.10.2019
Arbeiten am Bahnhof Eschersheim
Mainova und Netzdienste informieren im Ortsbeirat...
mehr
05.10.2019
Das Straßenverkehrsamt informiert über Sperrungen in der Maybachstraße
Wegen Kanalbauarbeiten durch die Stadtentwässerung...
mehr
01.10.2019
Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw und einem Schwerverletzten
Gestern Nachmittag kam es in der Jean-Monnet-Straße...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Eschersheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Eschersheimer Bürgern. z.B.
Die Motzbox ist der Eschersheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Eschersheimer Bürger z.B.

 









28.09.2011

Am Ende ist es eine Preisfrage

Im Streit um die Ziehen-Mensa hat das Schuldezernat keinen Handlungsspielraum. Recht und Gesetz, nicht Sympathie und Vertrauen zählten, als der Betreiber für die neue Kantine der Ziehenschule bestimmt wurde. Das betonte gestern noch einmal das Schuldezernat.

Wer die ausschlaggebende Entscheidung über den künftigen Betreiber der Ziehen-Kantine getroffen hatte, darüber war man sich gestern nicht ganz einig: Die Magistratsvergabekommission, hieß es aus dem Schuldezernat. Die habe nur noch geprüft, ob juristisch alles korrekt sei, lautete hingegen die Auskunft aus der Stadtkämmerei, in der die Kommission ansässig ist. Den Besten unter den Bewerbern habe zuvor das Stadtschulamt bestimmt.

Egal, wer das allerletzte Wort hatte: Entschieden ist, dass die Service GmbH des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) die neue Kantine an der Ziehenschule ab Oktober bewirtschaften wird. Und nicht Abass Ajaz Tondrou, die die bisherige Schulkantine betreibt und von der sich Schüler, Lehrer und Eltern an dem Eschersheimer Gymnasium gewünscht hatten, dass sie bleibt.

Aber sie konnte sich im Wettbewerb nicht durchsetzen. Wie vom Gesetz verlangt, hatte die Stadt den Kantinenbetreiber mittels einer europaweiten Ausschreibung gesucht. Der Preis fürs Schulessen, Service- und Produktqualität waren darin die ausschlaggebenden Kriterien für das beste Angebot.

Zwei DIN-A 4-Seiten füllten allein die Vorgaben, welches Essen den Gymnasiasten zu servieren sei: Fleisch, Fisch, Aufläufe, Eintöpfe und Vegetarisches müssen sich abwechseln, Desserts sollen lieber Obst als Pudding sein, religiöse Vorgaben sind zu beachten, zehn Prozent der Zutaten sollen aus Bio-Anbau stammen und Geschmacksverstärker sind ebenso wie Farbstoffe tabu. Außerdem muss frisch gekocht werden – nicht von Aushilfen, sondern einem ausgebildeten Koch.

All das hatte auch Abass Ajaz Tondrou in ihrem Angebot erfüllt. Die ASB-Tochter tat es auch. Am Ende entschied wohl der Preis. Der Essenspreis, mit dem die Service GmbH ins Rennen gegangen war, soll um einige Euro günstiger gewesen sein als der von Abass Ajaz Tondrou. Das bedeutet, dass die Stadt weniger zuschießen muss, damit jeder Schüler sein Mittagessen für drei Euro bekommt.

An diesem Vorteil kam niemand vorbei. "Es gibt klare Regeln: Wenn alles andere stimmt, muss man den günstigsten nehmen", bestätigt Joachim Geiger, Sprecher der Kämmerei. Sein Kollege aus dem Schuldezernat, Martin Müller-Bialon, pflichtet dem bei: "Wir wissen, wie bedauerlich der Ausgang für die Schule ist. Aber uns sind die Hände gebunden." (ing)



Von Inga Janovic

zurück








 

© 2019 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum