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09.11.2012

Neue Niddabrücke bremst Radfahrer aus

Auch ein Jahr nach der Eröffnung gibt es keine Unterführung für Radler und Fußgänger. Mehr als ein Jahr nach der Eröffnung der Brücke über die Nidda gib es immer noch keine Unterführung. Es muss gespart werden, sagt die Stadt.

Wer mit dem Fahrrad am Niddaufer zwischen Alt-Eschersheim und Heddernheim radeln möchte, der muss vor der Niddabrücke entweder kräftig in die Pedale treten oder absteigen und schieben. Gerade für ältere Menschen ist das problematisch. Ein Fuß- und Radweg unter der Brücke sollte dieses Problem eigentlich in diesem Sommer gelöst haben. Sowohl Eschersheimer als auch Heddernheimer warten jedoch immer noch darauf, dass die Bauarbeiten endlich beginnen.

"Das ist momentan einfach kein Zustand", sagt Klaus Funk (FDP), Mitglied im Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim). "Zur nächsten Radsaison brauchen wir unbedingt einen Fahrradweg."

Die alte sanierungsbedürftige Brücke über die Nidda war 2010 abgerissen worden. Ohne Baumaßnahmen hätte man ihre Belastbarkeit von 30 auf 18 Tonnen herabsetzen müssen. Die neue Brücke wurde mit einiger Verzögerung im Juli 2011 neu eröffnet. 2,25 Millionen Euro kostete das Projekt, allein der Neubau der Brücke schlug mit 1,6 Millionen Euro zu Buche.

Zu wenig Geld

"Eigentlich hätte man den Radweg ja direkt mitbauen können", so Funk. Das sei jedoch nicht möglich gewesen, teilte das Straßenverkehrsamt vor gut einem Jahr mit. Die finanziellen Mittel kamen aus dem Konjunkturpaket und seien bereits durch den Bau der Brücke aufgebraucht worden, begründete das Straßenverkehrsamt die damalige Entscheidung.

Das bestätigte nun erneut Amtsleiterin Gabriele Dehmer. Fehlende Gelder seien auch der Grund, warum es immer noch nicht vorangegangen sei. "In Zeiten, wo gespart werden muss, müssen einfach Prioritäten gesetzt werden. Es ist eben eine Frage des Geldes, und wir können uns nicht um alle Projekte gleichzeitig kümmern."

Geplant sind auf Heddernheimer Seite zwei drei Meter breite Rampen mit je 33 Metern Länge. Auch auf der Eschersheimer Seite sollen zwei Rampen installiert werden. Diese sollen jeweils 50 Meter lang sein. Der Weg soll mit einem Abstand von 2,50 Metern unter der Brücke durchführen. Damit würde er sichere 50 Zentimeter über der höchsten bekannten Hochwasserstufe verlaufen.

Keine Entscheidung

Dass der Radweg irgendwann gebaut wird, ist beschlossene Sache. "Allerdings schlummert die Bau- und Finanzierungsvorlage noch beim Magistrat", so Dehmer. Dort lag sie bereits im März dieses Jahres. Wann denn nun mit einer Entscheidung zu rechnen sei, konnte die Amtsleiterin nicht sagen. Ausgegangen wird von einer knappen halben Million Euro Baukosten sowie einer Bauzeit von etwa einem halben Jahr. (jdi)



Artikel XXXXXXXXX vom 08. November 2012

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