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18.05.2013

Abbau soll im Herbst beginnen

Eschersheimer Bunker macht Platz für zwei Häuser mit Eigentumswohnungen. Für vier Millionen Euro wurde der Bunker Im Wörth verkauft. Das Gebäude soll abgetragen werden, dafür entstehen zwei neue Wohnhäuser.

Eigentlich wolte der neue Eigentümer des Bunkers, der niederländische Konzern Ten Brinke, das Gebäude durch ein großes Wohnhaus ersetzen. Diese Pläne stießen bei der Stadt jedoch auf Widerstand, wie Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) berichtete. Begründung: „Man möchte keinen monolithischen Block. Zwei Gebäude passen besser in die Umgebung hinein.“

40 Wohnungen

Auf Nachfrage bestätigte Michael Mennekes, Niederlassungsleitung von Ten Brinke Wohnungsbau, dass die Planungen, ein großes Wohnhaus zu bauen, überarbeitet wurden. „Die Tendenz bewegt sich in die Richtung, dass wir wohl zwei Häuser bauen werden.“ Trotz der geringeren Wohnfläche bleibe es bei den geplanten 40 Eigentumswohnungen, verteilt auf vier Stockwerke. Es werde eben mehrere kleine Wohnungen geben. Im Innenhof entstehen Gärten mit Südausrichtung, eine Tiefgarage bietet ausreichend Parkplätze. Die Wohnungen kosten etwa 4000 Euro pro Quadratmeter.

Für vier Millionen Euro hat der Konzern den Bunker ersteigert, Ende Juni müssen die jetzigen Mieter - der Schützenverein, der Sportverein und ein Musikproduzent - ausgezogen sein.

Bevor mit dem Neubau begonnen werden kann, muss der Bunker Stück für Stück abgetragen werden. „Eine Sprengung ist unmöglich. Aus Rücksichtnahme auf die Anwohner werden wir wahrscheinlich auch nicht fräsen können“, sagt Mennekes. Im schlimmsten Falle müsse man den Bunker von innen abtragen. Das sei von der Lärm- und Staubbelastung für die Nachbarschaft am erträglichsten. Begonnen werden soll damit im Oktober oder November diesen Jahres. „Wir verzichten auf eine Großbaustelle, während die Nachbarn auf dem Balkon in der Sonne liegen“, so Mennekes.

Kein Denkmalschutz

Dass der Eigentümer den Bunker abtragen möchte, kam für Wulfila Walter vom Stadtplanungsamt überraschend. „Wir sind bis dato von einem Umbau ausgegangen“, so Walter. Es spreche allerdings nichts dagegen, so vorzugehen. Der Bunker stehe nicht unter Denkmalschutz. Der Neubau müsse sich allerdings optisch in die Umgebung einfügen.

Für die Vereine, die am 30. Juni aus dem Bunker ausziehen müssen, sucht die Stadt noch Räume. Schwer sei vor allem die Suche für den Schützenverein. „Gebäude um die 150 Meter Länge, in denen man einen Schießstand unterbringen könnte, sind rar gesät“, sagte Wulfila Walter. Zusammen mit dem Liegenschaftsamt gehe die Suche weiter. „Wir sind aber optimistisch“, betonte Walter.

(Judith Dietermann)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 18.05.2013

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