Pietät am Dornbusch
02.12.2019
Weihnachtsmarkt im Gaddeverein
Am Samstag, den 14.12.2019 ab 16 Uhr, veranstaltet...
mehr
02.12.2019
Gleisstopfarbeiten: Linien U1, U2, U3 und U8 für eine Nacht beeinträchtigt
Wegen Gleisstopfarbeiten rund um die Stationen...
mehr
27.11.2019
Bahnübergang Lachweg wird zur Einbahnstraße
Wegen Arbeiten am Bahnübergang Lachweg durch...
mehr
13.11.2019
Streiks im Frankfurter Busverkehr wahrscheinlich - Appell an Fahrgäste: Bitte informieren, Alternativen nutzen!
In den nächsten Tagen, so die Einschätzung...
mehr
02.11.2019
Nach vielen Rettungsversuchen: Traditionslokal Drosselbart hat dicht gemacht
Das Traditionslokal "Drosselbart" hatte...
mehr
01.11.2019
Mehr Schutz für Anwohner beim Ausbau der S6
Bald geht es los mit dem Ausbau der S6....
mehr
31.10.2019
Busfahrer-Warnstreik auch in Frankfurt
Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ...
mehr
29.10.2019
Arbeiten am Bahnhof Eschersheim
Mainova und Netzdienste informieren im Ortsbeirat...
mehr
05.10.2019
Das Straßenverkehrsamt informiert über Sperrungen in der Maybachstraße
Wegen Kanalbauarbeiten durch die Stadtentwässerung...
mehr
01.10.2019
Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw und einem Schwerverletzten
Gestern Nachmittag kam es in der Jean-Monnet-Straße...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Eschersheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Eschersheimer Bürgern. z.B.
Die Motzbox ist der Eschersheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Eschersheimer Bürger z.B.

 









18.05.2013

Abbau soll im Herbst beginnen

Eschersheimer Bunker macht Platz für zwei Häuser mit Eigentumswohnungen. Für vier Millionen Euro wurde der Bunker Im Wörth verkauft. Das Gebäude soll abgetragen werden, dafür entstehen zwei neue Wohnhäuser.

Eigentlich wolte der neue Eigentümer des Bunkers, der niederländische Konzern Ten Brinke, das Gebäude durch ein großes Wohnhaus ersetzen. Diese Pläne stießen bei der Stadt jedoch auf Widerstand, wie Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) berichtete. Begründung: „Man möchte keinen monolithischen Block. Zwei Gebäude passen besser in die Umgebung hinein.“

40 Wohnungen

Auf Nachfrage bestätigte Michael Mennekes, Niederlassungsleitung von Ten Brinke Wohnungsbau, dass die Planungen, ein großes Wohnhaus zu bauen, überarbeitet wurden. „Die Tendenz bewegt sich in die Richtung, dass wir wohl zwei Häuser bauen werden.“ Trotz der geringeren Wohnfläche bleibe es bei den geplanten 40 Eigentumswohnungen, verteilt auf vier Stockwerke. Es werde eben mehrere kleine Wohnungen geben. Im Innenhof entstehen Gärten mit Südausrichtung, eine Tiefgarage bietet ausreichend Parkplätze. Die Wohnungen kosten etwa 4000 Euro pro Quadratmeter.

Für vier Millionen Euro hat der Konzern den Bunker ersteigert, Ende Juni müssen die jetzigen Mieter - der Schützenverein, der Sportverein und ein Musikproduzent - ausgezogen sein.

Bevor mit dem Neubau begonnen werden kann, muss der Bunker Stück für Stück abgetragen werden. „Eine Sprengung ist unmöglich. Aus Rücksichtnahme auf die Anwohner werden wir wahrscheinlich auch nicht fräsen können“, sagt Mennekes. Im schlimmsten Falle müsse man den Bunker von innen abtragen. Das sei von der Lärm- und Staubbelastung für die Nachbarschaft am erträglichsten. Begonnen werden soll damit im Oktober oder November diesen Jahres. „Wir verzichten auf eine Großbaustelle, während die Nachbarn auf dem Balkon in der Sonne liegen“, so Mennekes.

Kein Denkmalschutz

Dass der Eigentümer den Bunker abtragen möchte, kam für Wulfila Walter vom Stadtplanungsamt überraschend. „Wir sind bis dato von einem Umbau ausgegangen“, so Walter. Es spreche allerdings nichts dagegen, so vorzugehen. Der Bunker stehe nicht unter Denkmalschutz. Der Neubau müsse sich allerdings optisch in die Umgebung einfügen.

Für die Vereine, die am 30. Juni aus dem Bunker ausziehen müssen, sucht die Stadt noch Räume. Schwer sei vor allem die Suche für den Schützenverein. „Gebäude um die 150 Meter Länge, in denen man einen Schießstand unterbringen könnte, sind rar gesät“, sagte Wulfila Walter. Zusammen mit dem Liegenschaftsamt gehe die Suche weiter. „Wir sind aber optimistisch“, betonte Walter.

(Judith Dietermann)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 18.05.2013

zurück








 

© 2019 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum