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14.10.2013

Die Lücke ist noch nicht geschlossen

Der Nidda-Uferweg in Heddernheim ist unter der Brücke immer noch gesperrt. Am Radweg unter der Nidda-Brücke in Heddernheim wird immer noch gebaut. Erst wenn diese Lücke geschlossen ist, ist der Nidda-Uferweg wirklich durchgängig befahrbar.

Pünktlich zum Beginn der Schlechtwetterzeit sei endlich der Nidda-Uferweg durchgängig von Harheim nach Höchst befahrbar, frohlockte jetzt Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne). Dem ist allerdings nicht so: Der Radweg befindet sich unter der Nidda-Brücke zwischen Eschersheim und Heddernheim immer noch im Bau.

„Hier ist noch gar nichts durchgängig. Das, was die Stadt behauptet, stimmt einfach noch nicht“, teilte Elfriede Betz (71) der FNP mit. Auch wenn es sie als Fußgängerin nicht so sehr treffe, ärgert sich die Heddernheimerin, dass den Radlern falsche Hoffnungen gemacht werden. „Die Baustelle ist noch da. Und es sieht nicht so aus, als ob sie bald wieder weg ist.“

Radler werden umgeleitet

„Es ist richtig: Die Radfahrer auf dem Nidda-Uferweg müssen in Heddernheim immer noch einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, weil das Teilstück dort noch nicht fertiggestellt ist und 160 Meter gesperrt sind“, sagt Eike Schulz, Mitarbeiter beim Radfahrbüro der Stadt. Allerdings handle es sich dabei um eine sogenannte „kleinräumliche Umleitung“ mit einer Gesamtlänge von 340 Metern über befestigte Wege. Das sei „gerade einmal 180 Meter länger“ als die Strecke direkt am Niddaufer. „Diese Umfahrung beeinträchtigt den Genuss und das Erlebnis des Nidda-Uferweges deutlich weniger als die Umleitung am Flughafen Bonames“, sagt Schulz. Deswegen werde diese Baustelle von der Stadt vernachlässigt, und es werde von einem durchgängigen Nidda-Uferweg gesprochen.

Seit 2011 verbindet die neue Brücke über die Nidda die Stadtteile Eschersheim und Heddernheim. Sie ersetzt die alte sanierungsbedürftige Brücke, die ein Jahr zuvor abgerissen worden war. 2,25 Millionen Euro investierte die Stadt in das Projekt und setzte mit Betonvorrichtungen unterhalb der Brücke erste Voraussetzungen für einen Radweg auf der Heddernheimer Uferseite. Der sollte die schmale kurvige Rampe ersetzen, über die die Radfahrer bislang die Heddernheimer Landstraße erklimmen und queren mussten.



Der Radweg unter der Nidda-Brücke erspart den Radlern das Queren der Straße. Ende November soll er fertig sein. Foto: Roessler

Fehlende Gelder führten letztlich dazu, dass der Bau der rund 500 000 Euro teuren Radunterführung immer weiter nach hinten verschoben und erst im Juni 2013 aufgenommen wurde - mit zwei Jahren Verspätung. Seitdem wird auf Hochtouren gearbeitet. Nach aktuellem Stand soll der Radweg Ende November endlich fertig sein, wenn nicht ein verfrühter Wintereinbruch die Arbeiten verzögert.

Durch die Kleingärten

Bis es soweit ist, werden Radfahrer weiterhin umgeleitet. Die aus Richtung Praunheim kommenden Radler müssen ungefähr 100 Meter vor der Nidda-Brücke links abbiegen, durch die Kleingärten fahren, dann nach rechts radeln und an der Heddernheimer Landstraße wieder rechts abbiegen. „Dann auf der anderen Seite die Rampe wieder runter, und schon ist man zurück auf dem Nidda-Uferweg“, sagt Schulz. Für Radfahrer aus Bonames gelte die gleiche Umleitung, eben nur in die andere Richtung.

(Judith Dietermann)

Artikel Frankfurter Neue Presse vom 12.10.2013

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