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15.09.2014

Unterschriften gegen rasende Radler

Der Zwist um die rot-weißen Gitter an der Unterführung Dreihäusergasse geht weiter. Jetzt haben die Anwohner Unterschriften gesammelt, mit denen sie gegen den geplanten Abbau der Gitter protestieren.

Noch warnen die rot-weiß lackierten Drängelgitter vor der gefährlichen Unterführung in der Dreihäusergasse. Radfahrer werden gezwungen, langsamer zu fahren oder gar abzusteigen, Passanten werden vorsichtig. Dass auf Anordnung von Hessen Mobil diese Hindernisse nun abgebaut werden sollen, weil sie eine Behinderung des Radverkehrs darstellen, lässt die Anwohner mit dem Kopf schütteln (wir berichteten). Sie wollen dagegen mit einer Unterschriftenliste vorgehen. 35 Unterschriften haben sie in den vergangenen Wochen gesammelt und an den Magistrat geschickt.

Unfall in der Unterführung

„Mit hohem Tempo rasen die Radler in die Unterführung – und genauso schnell auf der anderen Seite wieder heraus. Ob ein Auto kommt, scheint sie nicht zu interessieren“, berichtet Ilka Störmer, die tagtäglich brenzlige Situationen beobachtet. Erst kürzlich habe es schon wieder einen Unfall gegeben: Zwei Radfahrer sind zusammengestoßen und mussten mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. „Wenn solche Unfälle schon mit den Drängelgittern passieren, will ich mir gar nicht vorstellen, wie schlimm es nach deren Abbau werden könnte“, so die Anwohnerin.

Unterstützung erhielten die Bewohner der Dreihäusergasse von Klaus Funk (FDP) in der Sitzung des Ortsbeirates 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim). Mit seinem Antrag sollte der Ortsbeirat beschließen, die bestehende Schutzeinrichtung bestehen zu lassen. Letztlich stand er mit seiner Forderung allerdings alleine da – nur er stimmte für den Antrag, die restlichen Mitglieder des Stadtteilparlamentes dagegen.

„So dramatisch solch ein Unfall auch ist, passieren kann immer etwas. Ich nutze die Unterführung dort oft, Schwierigkeiten hatte ich noch nie“, begründete Wendel-Jaromir Burkhardt (Grüne) seine Ablehnung. Das sah auch Inge Cromm (CDU) so, die zugleich an das „vernünftige Verhalten aller Verkehrsteilnehmer“ appellierte. Zacken ersetzen Gitter

Noch in diesem Jahr sollen die Drängelgitter vor dem zwölf Meter langen und 1,75 Meter schmalen Tunnel abgebaut werden und die Radler künftig durch auf den Asphalt aufgetragene Zacken – sogenannte Haifischzähne – und Fahrradpiktogramme gebremst werden. Zudem soll die Unterführung durch zwei jeweils 25 Zentimeter breite Streifen und an beiden Seiten herauslaufende Fußabdrücke optisch besser erkennbar gemacht werden.



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 13.09.2014
. Von Judith Dietermann

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