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14.10.2016

Ende einer Baumschule

Die Baumschule Lukas wird derzeit abgeholzt, weil der Betreiber sich nicht mehr darum kümmern kann. Anwohnerprotest hilft nicht, die Rodung ist zulässig.

Es riecht nach Weihnachten auf dem Gelände der Baumschule Lukas. Doch der Grund ist nicht erfreulich: Dutzende frisch gefällte Fichten liegen auf großen Stapeln auf dem Gebiet zwischen den Straßen Im Geeren und Am Gabelacker. Und Maschinen stapeln weitere Bäume. Zurück bleibt eine kahle Ackerfläche.

Es riecht nach Weihnachten auf dem Gelände der Baumschule Lukas. Doch der Grund ist nicht erfreulich: Dutzende frisch gefällte Fichten liegen auf großen Stapeln auf dem Gebiet zwischen den Straßen Im Geeren und Am Gabelacker. Und Maschinen stapeln weitere Bäume. Zurück bleibt eine kahle Ackerfläche.

„Das ist alles sehr schade und ging viel zu schnell“, sagt Luise Montz. Die Rentnerin geht mit ihrem Hund seit Jahren regelmäßig in dem Gebiet spazieren. „Im Sommer waren hier immer viele Leute unterwegs, mit Hunden oder aus dem nahe gelegenen Altenheim.“ Das Gebiet habe sich wie ein Naherholungsgebiet angefühlt. Für Spaziergänger gibt es in der näheren Umgebung wenige Alternativen, Montz geht ab und zu an die Nidda, doch die ist „ein ganzes Stück entfernt.“

Die Baumschule Lukas hatte das etwa drei Hektar große Gelände über 25 Jahre von verschiedenen Eigentümern gepachtet und baute auf dem Gebiet Koniferen, Thuja, Fichten und Scheinzypressen an. Doch nach einem Herzinfarkt von Peter Lukas vor zehn Jahren will und kann die Baumschule auf dem Gebiet nicht mehr produzieren.

Land verwilderte immer mehr

Das Land verwilderte immer mehr und wurde nur noch von den anliegenden Spaziergängern genutzt. Das wird sich nun ändern. „In den nächsten Wochen laufen die Pachtverträge aus, wir werden sie nicht mehr verlängern“, sagt Kerstin Lukas. Die Fläche würde in ihren Ursprungszustand, Ackerfläche, zurückversetzt und Ende Oktober ihren Besitzern übergeben.

Nicht zur Freude der Anwohner: „Wir hatten in den letzten Wochen etliche Beschwerdeanrufe“, meint Christa Mehl-Rouschal, Mitarbeiterin der Unteren Naturschutzbehörde. Doch dem Amt sind die Hände gebunden – die Rodung ist zulässig.

Nach einer Einschätzung des Senckenberginstituts leben in dem Gebiet keine streng geschützten Tier- oder Pflanzenarten, das Forstamt stuft das lang ungenutzte Gebiet als Forst ein. Dafür ist das Gelände aber laut Flächennutzungsplan nicht bestimmt. „Wir konnten lediglich die Rodungen bis zum 1. Oktober stoppen, bis dahin war noch Brutzeit“, so Mehl-Rouschal.

Was nun mit dem alten Baumschulgelände passiert, ist noch unklar. Fest steht aber, dass Teile des Gebiets auf dem Bebauungsplan stehen. Einige der Grundstücke werden wohl auch landwirtschaftlich genutzt werden. Für einen Rodungsstopp ist es auf jeden Fall zu spät: „Die Würfel sind gefallen“, sagt Kerstin Lukas.



Artikel Frankfurter Rundschau, vom 14.10.2016. Von Rebecca Welsch

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