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22.10.2017

Wand für Wand verschönern

Stadtteilbotschafterinnen wollen vernachlässigte Orte im Stadtteil bunter machen. Bürger unterstützen das Projekt.

Zumindest ein bisschen bunter ist Eschersheim am Sonntag geworden. Zusammen mit zehn Jugendlichen und dem Künstler Pete Christie haben die Stadtteilbotschafterinnen der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Leonie Schiffler und Linne Falkhausen, erste Motive auf eine graue Wand an der U-Bahn-Station Weißer Stein gesprüht. Dass das Kunstwerk nicht vollendet werden konnte, war dem schlechten Wetter geschuldet, da der Regen die Schablonen aufgeweicht hatte.

„Immerhin hat organisatorisch aber alles super geklappt, so dass unser Konzept auf jeden Fall funktioniert“, sagt die 17-jährige Falkhausen. Mit ihrem Projekt wollen die Stadtteilbotschafterinnen Eschersheim Wand für Wand verschönern. „Es gibt viele Orte, die nur hässlich wirken, weil ihnen Farbe fehlt“, sagt Falkhausen. „Wir haben uns gedacht, dass wir diesen vernachlässigten Stellen mit schönen Motiven eine angenehmere Atmosphäre geben können.“

Zum Auftakt des Projektes sollen insgesamt vier Motive aus dem Stadtteil auf die Wand nahe der U-Bahn-Station gesprüht werden. Der Wasserturm und ein weißer Stein sind dort nach der ersten Aktion bereits zu sehen. Die Emmauskirche und der Brunnen des Kriegerdenkmals sollen bald folgen. Zudem soll der Spruch „Vom Weißen Stein rein ins bunte Eschersheim“ an der Wand auf das Projekt und den Stadtteil aufmerksam machen. „Mit dem fertigen Kunstwerk können wir dann zeigen, was wir machen, und uns Förderungen für weitere Aktionen suchen“, sagt die 17-jährige Schiffler.

Mögliche weitere Kunstaktionen seien im kommenden Sommer an der Maybachbrücke, dem Freibad oder im Tunnel am Eschersheimer Friedhof möglich. Die Genehmigungen dafür liegen allerdings bisher noch nicht vor. „Wir können mit unserem Budget natürlich nicht alles im Stadtteil verschönern, aber Eschersheim zumindest ein bisschen bunter machen“, sagt Schiffler.

Gemeinsame Erlebnis

Dabei geht es den Stadtteilbotschafterinnen nicht nur um das Ergebnis ihrer Arbeit, sondern um das gemeinsame Erlebnis mit anderen Menschen aus Eschersheim. „Es ist besonders für Leute eine künstlerische Erfahrung, die zum ersten Mal eine Spraydose in der Hand haben“, sagt Schiffler. So habe auch sie erst durch das Projekt gemerkt, dass ihr die Arbeit mit der Spraydose Spaß mache. „Es ist eine spannende Erfahrung, für alle die mitmachen, bei der wir sehr viel über Organisation lernen und neue Menschen kennenlernen“, sagt Falkhausen. Von der Planung des Projektes bis zur Auswahl der Motive haben sich die beiden Stadtteilbotschafterinnen um alle Aspekte selbst gekümmert. „Sie sind sehr engagiert und stecken viel Energie in ihr Projekt“, sagt Künstler Pete Christie. „Gerne bin ich auch bei weiteren Aktionen dabei.“

Auch andere Eschersheimer unterstützen die Stadtteilbotschafterinnen bei ihrem Vorhaben. So stellte ein Nachbar am Sonntag spontan seinen Keller zur Verfügung, um die Schablonen und Farben vor dem Regen zu schützen. Die Initiative „L(i)ebenswertes Eschersheim“ kümmerte sich um Kaffee, Tee und Kuchen für alle Teilnehmer. „Wir möchten die beiden auch gerne weiter unterstützen“, sagt Barbara van de Loo von der Initiative. „Es ist toll, dass junge Leute etwas im Stadtteil verändern wollen.“



Artikel Frankfurter Rundschau, vom 22.10.2017. Von Dominik Brück

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